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Prognose

Voraussichtliche Entwicklung eines Krankheitsverlaufes unter kritischer Berücksichtigung des momentanen (aktuellen) Zustandsbildes.

Prolaktinom

Ein selten auftretender Tumor des Zentralnervensystems, der durch die vermehrte Ausschüttung des körpereigenen Hormons Prolaktin zu sexuellen Funktionsstörungen führen kann, z.B. zu Erektionsstörungen.

Proliferation

Vermehrung von Gewebe durch Wucherung

Prostaglandine

Sammelbegriff für zahlreiche natürliche und künstlich hergestellte hormonähnliche Substanzen, die in der Samenflüssigkeit und den Keimdrüsen nachgewiesen wurden. Eine Untergruppe, das Prostaglandin E1 wird zur Behandlung von Erektionsstörungen angewandt. (s. SKAT-Technik).

Prostata

Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, ist ein etwa kastaniengroßes Organ, das direkt unter der Harnblase liegt. Sie umschließt ringförmig die Harnröhre. Sie besteht aus vielen Einzeldrüsen, deren Ausführungsgänge in die Harnröhre münden. Die Vorsteherdrüse gehört, genau wie Hoden, Nebenhoden und Samenleiter, zu den Geschlechtsorganen des Mannes.

Prostataadenom

Vergrößerung der Prostata durch Vermehrung der Zellen.

Prostatakrebs

Der bösartige Tumor der Prostata (Vorsteherdrüse) ist einer der häufigsten Krebsarten bei Männern über 50 Jahre. Die Häufigkeit nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Die Ursache ist unbekannt, es scheint eine Hormonabhängigkeit zu bestehen, aber auch Einflüsse der Ernährung (tierische Fette, Fleischkonsum etc.) scheinen einen Einfluss zu haben.
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Prostataspezifisches Antigen (PSA)

Als sehr effizientes und einziges nicht-invasives diagnostisches Verfahren in der Erkennung des Prostatakrebses hat sich in den letzten Jahren der PSA-Test erwiesen. Diese Laboruntersuchung ist dem Tastverfahren und der Ultraschalluntersuchung eindeutigüberlegen, denn sie ist in der Lage, schon in einem mikroskopisch kleinen und deshalb noch nicht sicht- oder tastbaren aber heilbaren Stadium auf mögliche bösartige Veränderungen der Vorsteherdrüse hinzuweisen.
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Prostatavergrößerung

Die gutartige Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse) verursacht unterschiedliche starke Beschwerden beim Urinlassen. Die normale Prostata ist etwa kastaniengroß und umschließt den Anfang der männlichen Harnröhre. Bei rund der Hälfte aller Männer über 50 Jahre entwickelt sich eine Vergrößerung der Drüse, die als Prostata-Adenom oder Prostatahyperplasie bezeichnet wird. Die Ursache der Vergrößerung ist nicht geklärt, möglicherweise entsteht sie durch altersbedingte Verschiebungen des hormonellen Gleichgewichts. Durch die Vergrößerung der Prostata ist die Blasenentleerung erschwert. Die dadurch verursachten Beschwerden sind zunächst häufiger Harndrang der oft auch nachts auftritt sowie ein abgeschwächter und verdünnter Harnstrahl.