Beckenbodengymnastik
Krankengymnastik, die die Muskeln des Beckenbodens kräftigt. Sie dient dazu, Harn- oder Stuhlinkontinenz zu behandeln.
Krankengymnastik, die die Muskeln des Beckenbodens kräftigt. Sie dient dazu, Harn- oder Stuhlinkontinenz zu behandeln.
Der Belegarzt nutz die Räumlichkeiten und die medizinische Ausstattung eines Klinikums. Er muss von der kassenärztlichen Vereinigung anerkannt sein, ist aber kein Angestellter des Krankenhauses und nicht weisungsgebunden. Der sogenannter Belegarztvertrag regelt die Rechte und Pflichten von Krankenhaus und Belegarzt, insbesondere über die Anzahl der Belegbetten, den Kostenersatz usw. Weiterlesen
Die BPH ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die nicht immer zu Beschwerden führen muss. Sie zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Mannes und betrifft in der Regel Männer zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr. Diese gutartige Wucherung in der Vorsteherdrüse engt die Harnröhre ein, worauf Störungen bei der Entleerung der Blase hindeuten – zum Beispiel Nachträufeln, abgeschwächter Harnstrahl oder Verzögerungen schon beim Versuch die Blase zu entleeren. Da langfristig Restharn in der Blase verbleibt, entzünden sich in der Folge oft die Blase und die Prostata.
Dieses Trainingsverfahren macht Körperfunktionen mit akustischen oder optischen Signalen hör- oder sichtbar. Es gibt Rückmeldung (Feed-back) um die richtige Anspannung der Muskulatur des Beckenbodens zu überprüfen. So unterstützt es die Patienten dabei, die Beckenbodenmuskulatur mit krankengymnastischen Übungen richtig und wirksam willkürlich zusammenzuziehen. Studien zeigen, dass Krankengymnastik bei der Behandlung bzw. Heilung der Stressinkontinenz wirksamer ist, wenn sie mit dem Biofeedback-Verfahren ergänzt wird.
Entnahme einer Gewebeprobe, z. B. aus der Prostata. Dies ist fast schmerzlos. Das entnommene Gewebe wird untersucht, um zwischen gutartigen und bösartigen Geschwülsten zu unterscheiden.
Auch Harnwegsinfekt. Die Harnwege reichen von den Nieren über die Blase bis zur Harnröhre. Normalerweise sind sowohl die Wege als auch der ausgeschiedene Urin keimfrei. Wenn sich Bakterien in den Harnwegen befinden, nennt man das Harnwegsinfekt. Dieser kann sehr unterschiedlich schwer verlaufen, von bedrohlichen Nierenentzündungen über einen Bakteriennachweis ohne Symptome. Aus anatomischen Gründen haben kleine Kinder und Frauen am häufigsten Harnwegsinfekte. Bei Männern steigt das Risiko einer Infektion mit dem Alter.
Blasenschwäche nennt man auch Harninkontinenz. Es bedeutet die Unfähigkeit, den Urin in der Blase zu halten. Die Blase zu entleeren ist ein komplexes Zusammenspiel von Muskeln und Nerven, teils gesteuert vom Gehirn, großteils aber unwillkürlich vom Rückenmark. Je nachdem, wo und wie dieses Zusammenspiel gestört ist, werden vier Störungen unterschieden: a) Von der neurogenen Blasenentleerungsstörung spricht man, wenn die Nerven, die die Blasenentleerung kontrollieren, krankhaft unterversorgt sind. b) Bei Stressinkontinenz führen zu schwache Schließmuskel zu Blasenschwäche. c) Drang oder auch Urgeinkontinenz bedeutet, die Blasenentleerung erfolgt unwillkürlich bzw. ein starker Harndrang führt zu einer nicht unterdrückbaren Blasenentleerung. d) Die Überlaufinkontinenz beschreibt, dass der Urin wegen eines Hindernisses hinter der Blase nicht richtig abfließen kann und die Blase schließlich „überläuft“. Auch eine Schädigung des Nervensystems kann zum Überlaufen führen, z. B. durch Diabetes oder Alkoholismus. Häufige löst eine vergrößerte Prostata (Hypertrophie) die Überlaufinkontinenz aus.
Der BMI dient dazu, das Körpergewichts von Erwachsenen einzustufen. Er berechnet sich nach der Formel:
Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern2 = BMI
Beispiel
Gewicht 75 Kilogramm, Größe 1,8 Meter
75 : 1,82 = 75 : 3,24 = 23 BMI
So teilt der BMI die Gewichtsklassen bei Erwachsenen ein:
1. Untergewicht: BMI < 18,5
2. Normalgewicht: BMI 18,5 bis 24,9
3. Übergewicht: BMI 25 bis 29,9
4. Fettleibigkeit Grad I: BMI 30 bis 34,9
5. Fettleibigkeit Grad II: BMI 35 bis 29,9
6. Fettleibigkeit Grad III: BMI > 40
Fettleibigkeit = Adipositas
Eine verengte Stelle, z. B. in der Harnröhre, medizinisch ausdehnen und erweitern.