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Candidosen

Die Candidose/Kandidose ist eine Pilzinfektion. Sie wird durch Candidapilze ausgelöst, zumeist durch Candida albicans. Sie kommen überall vor und sind Teil unserer normalen Haut- und Schleimhautbesiedelung. Ist das normale Gleichgewicht gestört, können die Candidapilze überwiegen. Besonders Frauen, die zur Verhütung Hormone einnehmen, leiden häufig unter Pilzerkrankungen im Genitalbereich. Auch Medikamente wie Antibiotika und Cortison können das Abwehrsystem des Körpers verändern und eine Pilzinfektion begünstigen. Während eine Pilzinfektion bei Männern oft nur sehr geringe Krankheitserscheinungen verursacht, kann sie bei Frauen zu starkem Jucken, Brennen, Ausfluss und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen. Ein Befall und die genaue Pilzart werden über eine Pilzkultur nachgewiesen und bestimmt. Zur Behandlung gibt es spezielle Medikamente.

Chemolitholyse

Mittes der Chemolitholyse werden Harnsteine und Gallensteinen medikamentös aufgelöst. Am besten gelingt dies bei Harnsäuresteinen.

Chemotherapie

Die Behandlung mit einem Chemotherapeutikum, um das Wachstum von Krebszellen zu hemmen bzw. zu vermindern. Manchmal ist auch die Kombination mit mehreren Medikamenten erforderlich.

Chlamydieninfektion

Die Chlamydieninfektion (gesprochen: klamüdi-en) dürfte eine der häufigsten bakteriell bedingt Geschlechtskrankheiten in Deutschland sein, die sexuell übertragbar sind. Die jährlichen Neuinfektionen sind unbekannt.

Sie verursacht oft keine oder nur geringe Beschwerden, die dann eine bis sechs Wochen nach der Ansteckung auftreten. Etwa 350 000 Frauen in Deutschland sind beschwerdefrei mit Chlamydien infiziert. Die Zahl der beschwerdefreien Männer ist unbekannt. Weil beide keine auffälligen Symptome haben, wird die Infektion meist weder erkannt noch behandelt, Sie kann aber dennoch weitergegeben werden. Wenn Beschwerden auftreten, können das bei Männern Brennen beim Wasserlassen und/oder Ausfluss sein sowie Entzündungen der Blase und der ableitenden Harnwege. Bei Frauen können es ebenfalls Brennen beim Wasserlassen und/oder Ausfluss sein, zudem auch leichte Reizzustände im Unterleib oder Blutungsstörungen. Auch Entzündungen der inneren Geschlechtsorgane, zum Beispiel der Eileiter können auftreten, was zu Eileiterschwangerschaften oder sogar Unfruchtbarkeit führen kann. Eine infizierte Frau kann bei der Geburt ihr Neugeborenes anstecken, was ernste Lungen- und Augenerkrankungen bewirken und u. a. zu Blindheit führen kann.

Die Chlamydieninfektion wird fast ausschließlich durch Geschlechtsverkehr übertragen, Kondome schützen vor einer Ansteckung. behandelt wird sie wird mit Antibiotika. Bis zum O.K. durch den Arzt ist ungeschützter Verkehr tabu. Wichtig ist die Partnerbehandlung.

Coitus Interruptus

Beim unterbrochenen Geschlechtsverkehr (Coitus interruptus) zieht der Mann kurz vor dem Samenerguss sein Glied aus der Scheide. Dies gilt als die unsicherste Verhütungsmethode. Der Pearl Index, der die Sicherheit der Verhütungsmethode angibt, liegt lediglich zwischen 10 und 20 von maximal 100. Der Geschlechtsakt gestaltet sich für den Mann oft sehr unbefriedigend. Schädliche Nebenwirkungen gibt es nicht.

Computertomographie (CT)

Bei der Computertomographie verwendet der Facharzt für Radiologie Röntgenstrahlen, um Teile des Körperinneren sichtbar zu machen. Dabei umkreist die Quelle der Röntgenstrahlung den Körper, sodass schichtweise Bilder vom Körperinneren hergestellt werden. Um die Bilder besser auf dem Fernsehschirm darstellen zu können,  werden gelegentlich auch so genannte Kontrastmittel verwendet. Die CT dient dazu, beispielsweise die Nieren, die ableitenden Harnwege usw. im Körperinneren zu untersuchen.

CPPS

engl. Chronic Pelvic Pain Syndrome (Chronischer Beckenbodenschmerz)

Cystitis Interstitielle

Die Interstitielle Cystitis (IC) ist eine chronische Entzündung der Blasenwand, die mit Schmerz und Harndrang verbunden ist.