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palliativ

Beschwerden lindernde Therapie (Schmerztherapie, Behandlung von Krankheitszeichen) bei Patienten mit unheilbaren Erkrankungen.

Palpation

Tastuntersuchung. Dadurch, daß die Prostata dicht am Enddarm (Rektum) liegt, kann der Arzt eine Vergrößerung oder eine Geschwulst der Prostata häufig vom Darm aus mit dem Zeigefinger ertasten.

Papaverin

Eine blutgefäßerweiternde Substanz, die u.a. bei Erektionsstörungen eingesetzt werden kann (s. SKAT-Technik). Das Papaverin führt bei intakter Blutversorgung der Schwellkörper zu einer Erektion.

Papillomavirus-Infektionen

Feigwarzen werden durch sog. Papillomaviren verursacht. Sie machen sich bemerkbar als Warzen (in fortgeschrittenen Fällen auch in Form blumenkohlähnlicher Gebilde) am Glied, an oder in der Scheide, am Anus oder im Darmausgang. Es gibt viele verschiedene Arten solcher Papillomaviren, von denen nicht alle sexuell übertragbar werden oder Warzen verursachen.
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Paraphimose

Abschnürung des männlichen Gliedes (Penis) mit akuter Schwellung der Eichel durch behinderten Blutrückfluss. Ursache zumeist eine enge Vorhaut, die hinter die Eichel gerutscht ist und anschwillt (deshalb auch „Spanischer Kragen“ genannt). Zumeist muss der Arzt aufgesucht werden, da die Stauung und Schmerzen zunehmen und der Betroffene selbst den Zustand nicht verändern kann. Die Paraphimose gehört zu den urologischen Notfällen und bedarf einer sofortigen Behandlung. Vgl. hierzu Phimose, hier liegt die Enge der Vorhaut vor der Eichel.

Pathologe

Arzt, der Gewebeproben und Zellen auf krankhafte Veränderungen untersucht und anhand des Untersuchungsmaterials eine Stufeneinteilung (Stadieneinteilung) vornimmt.