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Hepatitis A

Die Hepatitis A tritt in Deutschland hauptsächlich im Sommer und Herbst auf. In wärmeren Ländern (zu denen viele der bevorzugten Reiseländer zählen!) ist sie ganzjährig weit verbreitet. Beschwerden treten ca. 2 bis 6 Wochen nach der Ansteckung auf; Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit mit Erbrechen, Fieber und (nur in etwa der Hälfte der Erkrankungsfälle) ausgeprägte Gelbsucht (gelbe Haut und Augen) mit bierbraunem Urin. Etwa die Hälfte der in Deutschland vorkommenden Erkrankungen ist auf einer Reise erworben.

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Hepatitis B

Die Hepatitis B ist die häufigste und gefährlichste Hepatitisform und sexuell übertragbar. Ca. 2 bis 6 Monate nach der Ansteckung treten uncharakteristische Oberbauchbeschwerden auf sowie grippeähnliche Erscheinungen (Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Gliederschmerzen). Bei vielen Patienten verläuft die Krankheit ohne das Auftreten einer Gelbsucht (gelbe Augen, Haut). Sie heilt meistens innerhalb von 3 – 5 Monaten wieder aus. Die Zahl der sich jährlich in Deutschland ereignenden Hepatitis-B-Infektionen wird auf 50 000 bis 60 000 geschätzt. Die Mehrzahl dieser Zahlen ist durch sexuelle Kontakte erworben.

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Hepatitis C

Wie die Hepatitis C übertragen wird, ist derzeit zu einem Hohen Anteil unbekannt. Bekannte Übertragungsweisen sind verunreinigte Spritzen und medizinische Instrumente. Daneben war in der Vergangenheit eine Übertragung mit Blut und Blutprodukten möglich. Da diese Infektion erst seit 1990 nachweisbar ist, wurde auch erst in den letzten Jahren das Ausmaß der Verbreitung dieses Virus erkannt.

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Hernie

Als Hernie („Bruch“) bezeichnet man das Austreten von Baucheingeweiden, meist Darm, durch eine Bauchwand lücke. Die Leistenregion ist wegen der vorgebildeten Durchtrittsstellen (Gefäße, Samenstrang) besonders anfällig für Bauchwandbrüche. Männer sind bei Leistenbrüchen wesentlich häufiger betroffen als Frauen. Neben Leistenbrüchen gibt es Nabelbrüche, Narbenbrüche und weitere Stellen der Bauchwand, die von einem Bruch betroffen sein können.

Herpes

Herpes ist eine weitverbreitete Infektion. „Herpesbläschen“ sind wohl den meisten Menschen gut bekannt. Bei der Ersterkrankung treten 5 bis 10 Tage nach der Ansteckung meist sehr schmerzhafte, evtl. mit Fieber und Lymphknotenschwellungen verbundene Hauterscheinungen auf: Kribbeln der Haut, Jucken, Rötung, dann Bläschenbildung, Öffnung der Bläschen und Bildung von kleinen Geschwüren, die innerhalb von 2 bis 4 Wochen wieder abheilen. Die Flüssigkeit in den juckenden offenen Bläschen ist höchst ansteckend. Wer sich einmal mit dem Herpesvirus angesteckt hat, bleibt sein Leben lang Virusträger.

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