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Chemotherapie

Die Behandlung mit einem Chemotherapeutikum, um das Wachstum von Krebszellen zu hemmen bzw. zu vermindern. Manchmal ist auch die Kombination mit mehreren Medikamenten erforderlich.

Chlamydieninfektion

Die Chlamydieninfektion (gesprochen: klamüdi-en) dürfte eine der häufigsten bakteriell bedingt Geschlechtskrankheiten in Deutschland sein, die sexuell übertragbar sind. Die jährlichen Neuinfektionen sind unbekannt.

Sie verursacht oft keine oder nur geringe Beschwerden, die dann eine bis sechs Wochen nach der Ansteckung auftreten. Etwa 350 000 Frauen in Deutschland sind beschwerdefrei mit Chlamydien infiziert. Die Zahl der beschwerdefreien Männer ist unbekannt. Weil beide keine auffälligen Symptome haben, wird die Infektion meist weder erkannt noch behandelt, Sie kann aber dennoch weitergegeben werden. Wenn Beschwerden auftreten, können das bei Männern Brennen beim Wasserlassen und/oder Ausfluss sein sowie Entzündungen der Blase und der ableitenden Harnwege. Bei Frauen können es ebenfalls Brennen beim Wasserlassen und/oder Ausfluss sein, zudem auch leichte Reizzustände im Unterleib oder Blutungsstörungen. Auch Entzündungen der inneren Geschlechtsorgane, zum Beispiel der Eileiter können auftreten, was zu Eileiterschwangerschaften oder sogar Unfruchtbarkeit führen kann. Eine infizierte Frau kann bei der Geburt ihr Neugeborenes anstecken, was ernste Lungen- und Augenerkrankungen bewirken und u. a. zu Blindheit führen kann.

Die Chlamydieninfektion wird fast ausschließlich durch Geschlechtsverkehr übertragen, Kondome schützen vor einer Ansteckung. behandelt wird sie wird mit Antibiotika. Bis zum O.K. durch den Arzt ist ungeschützter Verkehr tabu. Wichtig ist die Partnerbehandlung.

Coitus Interruptus

Beim unterbrochenen Geschlechtsverkehr (Coitus interruptus) zieht der Mann kurz vor dem Samenerguss sein Glied aus der Scheide. Dies gilt als die unsicherste Verhütungsmethode. Der Pearl Index, der die Sicherheit der Verhütungsmethode angibt, liegt lediglich zwischen 10 und 20 von maximal 100. Der Geschlechtsakt gestaltet sich für den Mann oft sehr unbefriedigend. Schädliche Nebenwirkungen gibt es nicht.

Computertomographie (CT)

Bei der Computertomographie verwendet der Facharzt für Radiologie Röntgenstrahlen, um Teile des Körperinneren sichtbar zu machen. Dabei umkreist die Quelle der Röntgenstrahlung den Körper, sodass schichtweise Bilder vom Körperinneren hergestellt werden. Um die Bilder besser auf dem Fernsehschirm darstellen zu können,  werden gelegentlich auch so genannte Kontrastmittel verwendet. Die CT dient dazu, beispielsweise die Nieren, die ableitenden Harnwege usw. im Körperinneren zu untersuchen.

CPPS

engl. Chronic Pelvic Pain Syndrome (Chronischer Beckenbodenschmerz)

Cystitis Interstitielle

Die Interstitielle Cystitis (IC) ist eine chronische Entzündung der Blasenwand, die mit Schmerz und Harndrang verbunden ist.

Dauerkatheter

Er wird auch als Verweilkatheter bezeichnet. Es handelt sich um ein schlauchförmiges Gebilde, das heutzutage meist aus weichem gummiartigen Material besteht und für die Harnblase als Dauerkatheter durch die Harnröhre eingeführt wird. Ein Ballon in der Nähe der Spitze dieses Katheters wird mit einer wässrigen Lösung gefüllt, um das Zurückrutschen aus der Harnröhre zu verhindern. In der Harnblase kann der Katheter über längere Zeit verbleiben. Häufiges Spülen und Wechseln des Dauerkatheters ist erforderlich. Ist der Dauerkatheter gut angelegt, verursacht er keine Beschwerden.

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie

Gestörtes Zusammenwirken der beim Wasserlassen beteiligten anatomischen Strukturen.

Diabetes mellitus

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine Erkrankung des Insulin- und Zuckerstoffwechsels. Der Name“honigsüßer Durchfluß“ stammt von von der Tatsache, dass der Urin von Patienten mit einer unbehandelten Zuckererkrankung süss schmeckt und so früher die Erkrankung diagnostiziert wurde. Man unterteilt die Zuckerkrankheit im Wesentlichen in zwei Formen: Eine im Jugend- oder jungem Erwachsenenalter beginnende Variante, welche die Gabe von Insulin notwendig macht. Außerdem gibt es eine im Alter erworbene Form, bei der zu Beginn häufig auf die Gabe von Insulin verzichtet werden kann.

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Dranginkontinenz

Harninkontinenz nennt man die Unfähigkeit, den Urin in der Blase zu halten. Die Entleerung der Blase funktioniert durch ein kompliziertes Zusammenspiel von Muskeln und Nerven: Der eine Teil wird über das Gehirn gesteuert. Ein grosser unwillkürlicher Anteil wird vom Rückenmark bestimmt. Dieses Zusammenspiel kann an verschiedenen Punkten gestört werden: So spricht man von der neurogenen Blasenentleerungsstörung bei krankhaften Veränderungen der Nervenversorgung, die die Blasenentleerung kontrollieren.

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