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Antihormone

Substanzen, die die Wirkung der im menschlichen Körper gebildeten Hormone blockieren. Sie können zur Behandlung von hormonabhängigen Tumoren (z. B. Prostatakrebs) dienen.

Antiöstrogene

Substanzen, die die Wirkung von Östrogen an östrogenabhängigen Tumorzellen oder Metastasen blockieren. Behandlungsverfahren bei hormonabhängigen Tumoren, z. B. dem fortgeschrittenen Brustkrebs.

Antiphlogistika

Arzneimittel, die Entzündungen hemmen.

Anurie

Fehlende oder nur sehr geringe Harnausscheidung (weniger als 100 ml Harn in 24 Stunden), verursacht unter anderem durch ernsthafte Störungen der Nieren, Verschluss der Harnröhre und schweren Schock.

 

Anus praeter (naturalis)

Künstlicher Darmausgang im Bereich der Bauchdecke zur Stuhlentleerung in einem Auffangbeutel.

Aphrodisiaka

Mittel zur Anregung des Geschlechtstriebes.

Aspermie

Fehlen von Samenfäden im Ejakulat.

Ausscheidungsurographie = AUG

Röntgenuntersuchung der ableitenden Harnwege nach Kontrastmittelgabe.

Azoospermie

Das Fehlen beweglicher, reifer Samenfäden (Spermien) der Samenflüssigkeit des Mannes. Sie kann mittels Spermiogramm oder Spermatogramm untersucht werden, um die Fruchtbarkeit (Fertilität) festzustellen.

Beckenbodengymnastik

Krankengymnastik, die die Muskeln des Beckenbodens kräftigt. Sie dient dazu, Harn- oder Stuhlinkontinenz zu behandeln.