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PSA-prostataspezifische Antigen

Die Prostata gibt bei Krebsbefall bestimmte Stoffe, sogenannte Tumormarker wie das prostataspezifische Antigen PSA, vermehrt in das Blut ab. Durch die Laboruntersuchung einer kleinen Blutmenge kann PSA nachgewiesen werden. So kann mit Hilfe der PSA nicht nur ein Krebs diagnostiziert, sondern auch sein Verlauf sowie sein Ansprechen auf eine Therapie beurteilt werden.

psychisch

seelisch

Psychoonkologie

Die Lehre von den ,psychischen Begleitumständen einer Krebserkrankung; die Forschung auf diesem Gebiet hat u. a. gezeigt, dass die innere Einstellung (aktiver, kämpferischer Umgang mit einer Krebserkrankung) ebenso wie die äußere Unterstützung (durch den behandelnden Arzt, den Psychoonkologen, die Familie und die Kollegen) Lebensqualität und Überlebenszeit verbessern können.

Psychosoziale Unterstützung

Fachkompetente Unterstützung bei allen nicht direkt medizinischen Aspekten, vor allem den seelischen und sozialen Folgen einer Krebserkrankung, entweder im Einzelgespräch oder in Patientengruppen.

Pyelographie, intravenöse

Durchleuchtungsdarstellung (Röntgenkontrastdarstellung) von Nierenbecken, Nieren, Harnleiter und Blase nach Einspritzen eines jodhaltigen Röntgenkontrastmittels durch die Vene. Die Ausscheidung erfolgt innerhalb von Minuten durch die Nieren, die Harnwege füllen sich und können gut sichtbar auf dem Röntgenbild dargestellt werden.

Radiozystitis

Strahlenschäden der Harnblase.

Reflux

Rückfluß – vesikorenaler: Rückfluß von Harnblase in Niere

Refraktärperiode

Zeitabschnitt nach dem Höhepunkt des Mannes, in dem im Gegensatz zur Frau kein weiterer Orgasmus möglich ist. Die Refraktärperiode verlängert sich mit zunehmendem Alter.

Rektale Palpation

Die rektale Palpation stellt eine Tastuntersuchung der Prostata (Vorsteherdrüse) und des Enddarms (Rektum) von innen dar. Das Abtasten der Prostata über den Enddarm gibt Auskunft über die Größe und eine etwaige Schmerzempfindlichkeit des Organs, über seine Oberflächenstruktur und die Beschaffenheit seines Gewebes. Geschwülste in der Darmwand deckt die rektale Palpation gleichfalls auf. Die Zuverlässigkeit im Ergebnis dieser Tastuntersuchung ist zwangsläufig abhängig von der Erfahrung des behandelnden Arztes im Umgang mit dieser Untersuchungsmethode.