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Lymphopathia venerea

Meist durch Geschlechtskrankheit übertragene Infektionskrankheit vor allem in den Tropen durch den Erreger Chlamydia trachomatis. Etwa 14 Tage nach Ansteckung kommt es zum Auftreten einer kleinen vorübergehenden Beschädigung (Knötchen mit umgebender Entzündung) zum Beispiel am Auge, die nach 2-3 Wochen wieder abheilt. In der Folge schwellen die Leistenlymphknoten an, schmelzen eitrig ein und neigen zur Fistel- und Abszessbildung. Starke Schwellung im Bereich der Geschlechtsorgane (Elephantiasis genitoanorectalis). Eine operative Behandlung der Fisteln ist möglich.

Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Bildgebendes Verfahren, das sich elektromagnetischer Schwingungen von Gewebebestandteilen in einem künstlich erzeugten Magnetfeld bedient. Durch eine hohe Auflösung können Schichtungen dargestellt und ganz genaue Schnittbilder angefertigt werden. Für Patienten mit Herzschrittmachern ist dieses Verfahren ungeeignet. Durch eine verlängerte Untersuchungsdauer ist diese Methode für Menschen mit Ängsten oder herabgesetztem Allgemeinzustand weniger geeignet. Vorteil: Keine Strahlung.

Malignom

Bösartige Geschwulst, Krebs.

Menopause

Zeitpunkt der letzten Menstruation. Eintritt in das Klimakterium.

Metastase

Durch Ausstreuung von Zellen eines Malignoms an einer anderen Stelle des Körpers entstandene Krebsansiedlung. Metastasen werden auch Tochtergeschwülste genannt.

Miktion

Natürliche Harnentleerung der Blase.

Miktionsstörungen

Störungen bei der natürlichen Entleerung der Blase z.B. durch Vergrößerung der Prostata.

Milzbrand, Anthrax

Der Milzbrand ist eine bakterielle Infektionserkrankung, die in erster Linie Huftiere betrifft. Durch engen Kontakt mit erkrankten Tieren oder durch Hantieren mit infizierten Tierprodukten können die Erreger auf den Menschen übertragen werden. Je nach Eintrittspforte kommt es zum Haut-, Lungen- oder Darmmilzbrand. Durch Übertreten der Erreger ins Blut entsteht die rasch zum Tod führende Milzbrandsepsis. Die Diagnose ergibt sich aus dem klinischen Bild, aus der Krankengeschichte und dem Erregernachweis. Die Therapie der Wahl ist die frühzeitige Verabreichung von Penicillin.
Quelle: Medicine WorldWide (www.m-ww.de/krankheiten/infektionskrankheiten/ milzbrand.html)

Mittelstrahlurin

Um die Verunreinigung des spontan gelassenen Urins zu vermeiden wird für die Urinuntersuchung der so genannte Mittelstrahlurin verwendet. Eine gründliche Reinigung der Harnröhrenöffnung und ihrer Umgebung ist vor dem Wasserlassen durchzuführen.

Vorgehensweise bei Männern: Zurückstreifen der Vorhaut über die Eichel. Säubern der Harnröhrenöffnung mit einem Desinfektionsmittel. Ablassen einer kleinen Urinmenge in die Toilette. Harnstrahl stoppen. Urin für die Untersuchung in den Sammelbehälter ablassen. Harnstrahl stoppen. Dann den restlichen Urin in die Toilette entleeren. Den Sammelbehälter zur Untersuchung bringen.
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